So vermitteln wir

Foto "Englische Bulldogge im neuen Zuhause"

 

So vermitteln wir unsere Hunde...

 

Sie suchen sich Ihren Traumhund aus.

Wir erzählen Ihnen, was wir über den ausgesuchten Vierbeiner wissen.

Sie erzählen uns etwas über sich (z.B. wie groß Ihre Familie ist, wo und wie Sie wohnen, ob Sie schon mal einen Hund hatten, ob Sie genügend Zeit für einen Hund haben, etc.).

Sie kommen mehrmals ins Tierheim, um den Hund - und er Sie - näher kennen zu lernen.

Als besonderen Service bieten wir Ihnen (nach Terminabsprache) an, mehr über den Hund bei einem Spaziergang in Begleitung seines/r Gassigehers/Gassigeherin zu erfahren. Wenn Sie bereits einen Hund haben, bringen Sie ihn mit, denn auch Hunde untereinander müssen sich erst mal beschnuppern.

Bei gewissen Rassehunden oder schwierigen Hunden kommt einer unserer Tierschutzberater zu Ihnen nach Hause, um mit Ihnen z.B. die speziellen Eigenschaften und Bedürfnisse des Hundes zu besprechen und eventuelle weiter Fragen zu beantworten.

Wenn dann alles geklärt ist, können Sie Ihr neues Familienmitglied gegen eine Schutzgebühr im Tierheim in Empfang nehmen.

Nach einer Eingewöhnungszeit besucht Sie einer unserer Tierschutzberater, um zu schauen, ob sich der Vierbeiner gut eingelebt hat und ob Sie und er glücklich miteinander sind.

 

Alle unsere Vierbeiner haben eine Vorgeschichte und ihr Leben verlief meistens nicht so positiv. Aus diesem Grund hoffen wir auf Ihr Verständnis, dass wir Tiere nicht einfach nur schnell vermitteln, sondern für sie ein gutes, endgültiges Zuhause suchen.

 

Deshalb dauert eine Vermittlung bei uns eben etwas länger.....

 

 

 

Über unsere Kleintiervermittlung...

 

Wir hoffen, dass einige der Kaninchen, die bei uns sind, ein neues Zuhause finden können. Allerdings stellen wir bei der Tiervermittlung spezielle Ansprüche in Bezug auf die neue Unterkunft:

 

Immer wieder stellen wir fest, dass hier doch noch ettliche veraltete Vorstellungen vorherrschen.

Auch der Mangel an Aufklärung in Zoofachgeschäften und Baumärkten führt zu Verwirrung, da man doch für viel Geld für einen "großen" Käfig gekauft hat und auch vom Verkäufer versichert bekam, dass man dort problemlos und artgerecht zwei Tiere halten kann.

 

Leider ist dem nicht so und so stoßen wir oft auf Unverständnis, wenn unter diesen Haltungsbedingungen kein Kleintier aus dem Tierheim umziehen darf.

Kleintiere werden häufig als recht bedürfnislose Tiere angesehen, die zufrieden sind, wenn sie Futter, Wasser und einen Käfig zur Verfügung haben, oft ohne gleichartige Gesellschaft.

 

Verhaltensstörungen wie aggressives Verhalten, Fellbeißen oder Verfettung sind häufige Erscheinungen nicht artgerechter Haltung. Ein verantwortungsvoller Tierbesitzer ist sich der Wichtigkeit bewusst, die Grundbedürfnisse die Tiere zu berücksichtigen.

 

Zunächst einmal brauchen alle Kleintiere (ausgenommen Hamster) Gesellschaft. Wer sein ganzes Leben einsam verbringen muss, wird sein ganzes Leben leiden.

Einsam und viel zu dick...

 

Der Drang nach Bewegung muss ausgelebt werden können, das heißt, reine Käfighaltung ist nicht ausreichend.

 

Hier ein paar Eckdaten:

 

  • Kaninchen mind. 4 qm (ganztägig, d.h. 24 Std.)
  • Meerschweinchen 2 qm
  • Ratten: 3 - 4 Tiere ca. 400 l (z.B. ca. 1,2 m H x 0,7 m B x 0,5 m T)
  • Hamster mind. 100 x 40 x 40 cm, besser: 120 x 50 x 50 cm
  • Chinchillas mind. 150 cm x 80 cm x 150 cm, bei tägl. mehrstündlichem Auslauf.

 

Bitte überlegen Sie vor dem Kauf, wie viel Platz sie für die neuen Vierbeiner haben und welches Tier für Sie in Frage kommt.

 

Im Internet erhalten Sie viele Tipps und ggf. auch Bauanleitungen für artgerechte Innen- und Außengehege.

 

>> www.diebrain.de

>> www.kleintierhaltung-tipps.de

 

Oder Sie lassen sich von unseren Tierheimmitarbeitern beraten, damit ihr Tier ein glückliches Leben führen darf.