Kastrationsfonds

Immer mehr Städte erlassen eine Kastrationspflicht, oftmals gekoppelt mit einer Kennzeichnungspflicht, für frei lebende Katzen. Paderborn, Delmenhorst, Verden und Bremen sind nur eine kleine Auswahl, und es wäre gut, wenn noch mehr Städte folgen würden. Oder wenn ganz Deutschland dem Beispiel Österreich folgen würde, wo das Kastrieren der Katzen schon seit dem 1. Januar 2005 Pflicht ist.

 

Dass sich unkastrierte Katzen zügellos vermehren können, ist längst bekannt. Im Internet findet sich eine Beispielrechnung, bei der eine Katze im ersten Jahr acht Babys zur Welt bringt. Vier davon sind weiblich. Das kann im allerschlimmsten Fall dort enden, dass im siebten Jahr bereits über 78 000 Katzen (alle Nachkommen unserer ersten, angenommenen Katze) herumlaufen. Auch wenn diese Rechnung nicht unbedingt der Realität entspricht, weil immer wieder Katzenbabys sterben oder auch mal Würfe zur Welt kommen, bei denen alle Babys männlich sind. Deutlich wird jedoch, dass Katzen sich rasant vermehren, wenn dem kein Einhalt geboten wird.

 

Hinzu kommt, dass diese Katzen meist in freier Natur leben und daher sehr menschenscheu sind. Sie werden deshalb auch nicht geimpft und dadurch letztendlich anfälliger für Krankheiten, die ohne Behandlung chronisch werden können und oft auch übertragbar sind. Werden sie dann doch mal eingefangen, landen sie nicht selten vollkommen verschnupft in den Tierheimen, wo sie unter Umständen die anderen Katzen gleich mitanstecken.

 

Schätzungsweise zwei Millionen freilebender Katzen gibt es in Deutschland. Tierschutzvereine wollen helfen, indem sie ausschließlich kastrierte Katzen weiter vermitteln. Für diese Kastrationen geben sie nach Angaben des Deutschen Tierschutzbunds durchschnittlich 3600 Euro jährlich aus.

 

Der Tierschutzverein Aschaffenburg will ebenfalls dieses Elend mindern und hat schon vor einiger Zeit einen Katzenkastrationsfonds gebildet. In diesen Fonds können Sie, liebe Leserinnen und Leser, Spenden einzahlen, die Zweck gebunden verwendet werden. Wir prüfen sehr genau, ob es sich wirklich um verwilderte Bestände handelt, denn Missbrauch soll verhindert werden.

 

Allen bisherigen Spendern sagen wir ein ganz herzliches Dankeschön, denn damit konnten bereits einige Katzen kastriert werden.

 

Wenn auch Sie helfen wollen, überweisen Sie Ihre Spende bitte unter dem Stichwort "Kastrationsfonds"

IBAN: DE 877 955 000 000 003 407 60 bei der Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau,

BIC: BYLADEM1ASA.

 

 

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Katzenpyramide - wie schnell vermehren sich Katzen