Punis Tagebuch

Unser Gaga lebt nicht mehr. Er ist Puni ins Regenbogenland gefolgt. Gaga hatte sein Zuhause bei uns auf dem Tierheimgelände gefunden, wo er bestimmt seit 10 Jahren wohnte. Er wird uns sehr fehlen.


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Unser Puni ist am 14.3.2016 über die Regenbogenbrücke gegangen.
 
 Irgendwie war er "schon immer" da, lebte zunächst als wilder Kater auf dem Tier- heimgelände und zog dann aus der Floh- marktscheune ins Haus ein. Er war Herr über Speisekammer, Futterküche und Wäschelager, unentbehrlicher Helfer bei Büroarbeiten und Begrüßungskomitee für Besucher und Gassigänger. So mancher Tierheimhund konnte an ihm seine Katzentauglichkeit beweisen und immer wieder wurden wir von Besuchern auf die "ausgebüxte schwarze Katze" angesprochen.
 Puni gehörte zum Team.
 
 Machst gut, du schöner schwarzer Kater - du fehlst uns sehr.

 


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15.01.2016: Marvin läßt`s sich schmecken. Fleckerl hat sich leider nicht getraut, mitzufuttern.


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28.04.2015: Hier seht Ihr Frieda mit Margeritha beim Chillen. Stellt Euch vor, die hübsche schwarze Frieda hat nun einen Paten! Toll!

 


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29.03.2015: Jeden Sonntag das gleiche "Drama"! Immer kommt eine Frau und will die Wäsche wechseln. Furchtbar,  diese Ruhestörung, meint Gaga. Margeritha findet es besonders blöd. Sie schmeißt sich ja an jeden ihrer Draußenkumpels ran. Heute war sie mit Gaga zusammen im Korb, als diese "böse" Frau kam.

 


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01.03.2015: Hook, einer der "Straßenkater", der ja im Winter drinnen bei mir wohnt, residiert in der Streukammer. Und ich davor in der Spielzeugtonne  ;o)))

 


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Kapitel 1


Ich bin Puni – der Kater. Geboren wurde ich 2007 im Tierheim. Alle haben gesagt „der ist wild“ . Quatsch. Ich wollte halt erstmal nichts mit Menschen zu tun haben. Hinter Gittern zu leben, ist ja auch nicht schön. Und Schuld daran waren ja schließlich die Menschen. Auch wenn es gutes Essen gab. Man sperrt doch keine Katze ein! Denen werde ich es zeigen, dachte ich mir .


Monate vergingen und ich war immer noch hinter Gittern. Dann musste ich auch noch zu einem Tierarzt. Und er hat an mir herumgeschnippelt. Empörung machte sich in mir breit. Ich hätte für schöne Kinder gesorgt. Aber nichts da. Auch diese Freude wurde mir genommen.


Eines Tages hörte ich die Menschen tuscheln „ was meint ihr, sollen wir Puni auf dem Tierheimgelände rauslassen? Keiner fragt nach ihm. Und schwarz ist er auch. Er könnte an der Halle mit den anderen leben. Laßt es uns versuchen.“. Ohh das galt ja mir! Raus ? Halle? Andere Katzen? Na ich hoffte, dass ich mich da nicht verhört hatte. Nun war ich ganz gespannt – und unter uns gesagt ein bisschen aufgeregt. Dann ging es ganz schnell. Ab in die Kiste und raus an die Halle. Uii! Freiheit! Aber da waren ja auch die anderen, Fleckerl, Kerstin, Marvin, Potter und viele andere. Oha – da musste ich erstmal die Lage peilen. Es freut sich nicht jede Katze, wenn ein Neuer kommt. Ich war soooo aufgeregt.


Es verging einige Zeit. Dann traute ich mich, Kerstin, einer schwarzen Katze, schöne Augen zu machen. Sie wissen schon. Ein wenig verliebt sozusagen. Kerstin war nun wirklich eine flotte Dame. Sie schlawenzelte immer wieder Richtung Küche. `Ach Kerstin` und `komm doch mal her` hörte ich die Menschen sagen. Ich brummelte vor mich hin. „Meine Freundin“ maunzte ich – geht weg Ihr Menschen! Kerstin fand das toll. Ich umwarb sie und die Menschen streichelten sie. Eingebildetes Mädchen. Aber stolz war ich schon, ihr Freund zu sein.


Ach das hätte jetzt ewig so weiter gehen können. Langsam traute ich mich, sie zur Küchentüre zu begleiten. Dort gab es nämlich immer eine extra Portion gutes Futter. Schlaues Mädchen. Aber sie wurde den Menschen gegenüber immer zutraulicher und so fand sie eines Tages ein neues Zuhause. Stellt Euch vor: ohne mich!!!


Das gibt’s doch eigentlich gar nicht. Aber ja –so war das. Das musste ich erstmal verkraften. Freunde in der Halle hatte ich nämlich nun nicht mehr. Ich galt ja dort als „Schleimer“ – nur weil ich Kerstin hinterher marschierte. So was blödes. Aber in einer Katzengruppe herrschen nun mal strenge Regeln.


Also fing ich von vorne an. Freundlich sein, herumschwänzeln, anderen Katzen den Vortritt beim Futtern lassen. Naja – Sie wissen schon. Ich versuchte es im Guten. Aber manche Katzen sind nachtragend. Da ich ja gesehen hatte, wie Kerstin zu mehr Futter kam, überwand ich mich und ging auch mehrmals täglich zur Küche. Setzte mich hin und fixierte jeden, der herauskam. Als die Menschen endlich kapierten, was ich wollte. Bekam ich die Extraportion und vorsichtig fing man auch an, mich zu streicheln. Das war ganz schön, muss ich sagen.


Wenn also nun Fütterungszeit war, flitzte ich vor zur Küche und bekam als erster mein Futter. Juchhuu dachte ich . Klasse.


Meine Hallenkollegen waren aber da ganz anderer Meinung. `Verräter` schimpften sich mich, drückten mich vom Futternapf weg und es kam immer öfter zum Streit. Manchmal kämpften wir auch. Als Beweis könnte ich Euch meinen Schlitz im Ohr zeigen.

 


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21.10.2014: Was die Menschen so alles für den Flohmarkt bei uns spenden ist wirklich interessant.  Vor mir ist keine Kiste sicher, schließlich muss ich ja erstmal nachsehen, ob wir die Sachen auch verkaufen können, oder ob ich es lieber selbst behalte. Jedenfalls finde ich diese Kiste sehr gemütlich und man kann sich schön darin verstecken. 
So das war's von mir für heute,
 Euer Puni


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14.10.2014: Heute habe ich ein neues Bett für mich entdeckt  ;o)))


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Puni, Freigänger auf dem Tierheimgelände, wohnt im Winter im Haus. Er hat ein eigenes Fernsehprogramm: den Mäusesender.


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Hallo liebe Besucher unserer Internetseite!

Demnächst gibt es hier mein Tagebuch. Viel Spaß beim Lesen!

 

Euer Puni